Eine fernöstliche Reise
von Markus Fifka
Kurzinhalt
Der unter Depressionen leidende Michael sieht eines Sonntags im Fernsehen eine interessante Reisereportage über Thailand. Angetan von den faszinierenden Bildern und niedergeschlagen wegen des grauen Novembers und der ihn innerlich aufzehrenden Leere, beschließt er, die weite Reise in das fernöstliche Land anzutreten. Trotz Einsamkeit, Flugangst und Depressionen lernt er unterwegs Menschen kennen, die ihn auf seiner Reise ein Stück des Weges begleiten und ihm dabei helfen, sein Leben wieder in den Griff zubekommen. Eines Tages begegnet er einer geheimnisvollen thailändischen Frau, die ihn vor die Aufgabe seines Lebens stellen wird.
Leseprobe
Die Sonne geht unter. Wie ein roter Feuerball versinkt sie im Meer. Die Nacht bricht herein. Dunkelheit breitet sich aus. Stille durchdringt den Raum. Sie liegt neben ihm im Bett, von dem aus sie das Meer sehen kann.
„Erzählst du mir etwas über dein Leben in Deutschland, Michael?“
Es gibt darüber nicht viel zu erzählen, es ist kein aufregendes Leben, das er in Deutschland führt. Er hat keine interessanten Geschichten anzubieten, also erzählt er ihr nicht soviel von der eintönigen Realität, die er empfindet, sondern vielmehr über seine Wünsche, Träume und Sehnsüchte. Er erzählt ihr, wie es dazu kam, dass er nach Thailand gereist ist, wie er unterwegs Gerd, Kurt und Pim kennen lernte und wie er die Nacht verbrachte, bevor er sie traf. Sie lacht.
„Ich lebte gerne in Deutschland. Die Menschen waren immer sehr nett zu mir gewesen. Es ist ein schönes Land“, sagt sie. |
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Seiten: Liebesgedichte |
Hochzeit | Weihnachten
Offene
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