Die Nacht des zweiunddreißigsten Novembers
von Vincent E. Noel
Es ist ein Leben voller unerfüllter Sehnsüchte, in dem die Ich-Erzählerin gefangen ist: für ihre Schwester Anna ist sie aus Glas, die Mutter sieht sie nicht, der Vater lebt nur noch für das Bier, das ihn Stück für Stück auffrisst, und der einzige Mensch, mit dem sie redet, ein Junge namens Michael, ist in sie verliebt, doch seine Nähe vermag sie nicht zu ertragen. Stumme Welt, in der zerbricht und die sie verlässt, um sich später in Berlin auf der Straße wiederzufinden, am Ort ihrer gestorbenen Träume, inmitten von Jugendlichen, Gestrandete wie sie, die sich so lange um sie kümmern, bis eine ältere Frau in ihr Leben tritt und sie bei sich aufnimmt. Für einige Zeit scheint es, als würde es doch ein gutes Ende nehmen....
"Ein atemloser Monolog, ein elegantes, ausgereiftes Sprachkunstwerk." (Bernd Zachow, Nürnberger Nachrichten) |
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Seiten: Liebesgedichte | Nikolaus, Weihnachten |
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