Bücher und Zeitschriften
Dulzineas Zeitschriften und Buchvorstellungen


Buchvorstellungen Impressum Counterservice
  Startseite  |   Profil  |   Suchen  |   FAQ Nicht eingeloggt ... Einloggen 



    Als Autor anmelden Es werden aktuell -274- Bücher vorgestellt.
Wir haben -341- eingetragene Autoren.
Buchvorstellungen > Liebesgedichte > Lyrische Träumereien Neues Buch in dieser Kategorie eintragen

Bestellmöglichkeiten
Online: Homepage des Autors
Lyrische Träumereien
von Brigitte Pulley-Grein

Gedichte, mit stimmungsvollen Illustrationen von Elmar Kuhnert. Hardcoverausgabe, Verlag AQUINarte, Kassel, Preis: EUR 17,40, ISBN 3-933332-34-6

Brigitte Pulley-Grein

Im Sommer 45 kam ich in Sielen, Nordhessen zur Welt. Nach Hauptschulabschluß erfolgte der Umzug nach Kassel. Dort schloß ich nach dreijähriger Lehre die Ausbildung zur Großhandelskauffrau erfolgreich ab. Danach noch einige Zeit im erlernten Beruf tätig gewesen.
Persönlichen Wünschen und kreativen Aktivitäten konnte ich mich erst Jahrzehnte später widmen.
Seit nunmehr neun Jahren schreibe ich bevorzugt romantische Lyrik. Um ein fundiertes Wissen zu erlangen, belegte ich mehrere Semester der Schreibwerkstatt" an der VhS und war zudem Gasthörerin im Fachbereich Germanistik an der Uni GhK, in Kassel.
Mit großer Freude und Begeisterung hielt und halte ich immer meine Lesungen, stets mit recht positivem Erfolg!
Veröffentlichung finde ich in der Zeitschrift der IGdA Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren, deren Mitglied ich bin ebenso im Journal des Dorothea Viehmann Heimatvereins, wie auch in der DSW Deutsche Sprachwelt, im Internet und in der Papierausgabe. Außerdem bin ich auch Mitglied im VS Verband deutscher Schriftsteller, angeschlossen der Gewerkschaft ver.di - Medien.


Textproben


Am Ziel

In den alten Alleen,
wo Verliebte sonst gehen,
ist alles leer.

Der Wind fegte die Blätter
im spätherbstlichen Wetter
von Baum und Strauch.

Und in der milden Sonne
geht da in stiller Wonne
ein altes Paar.

Schaut dem Novembertreiben,
möcht’ gern noch etwas bleiben
auf dieser Welt.

Genießt bedacht das Heute,
beachtet nicht die Leute
die neidvoll sehn.

Der Rausch der Jugendjahre
verging, und dunkle Haare
nun silbern sind.

Doch am Naturgeschehen,
da wollt’ man nicht dran drehen;
Zeit bleibt nicht stehn.

Gemeinsam wollt’ man ’s leben,
das war stets ihr Bestreben;
sie sind am Ziel!


Des Sommers Ruh’

Es ist grad so, als ruhe
Die Natur ein wenig aus
Vom Wachsen, Blühen, Reifen,
Im sommermüden Haus.

Kein Lufthauch rührt die Stille,
Kein Vogellaut erklingt,
Nur einzig - weltvergessen -
Im Garten jemand singt.

Das singt von Lieb und Treue,
Auf ewig immer dein,
Und auch vom Wiedersehen,
Trauten Beisammensein.

Da, plötzlich in der Stille
Naht sich ein forscher Schritt,
Dann hört man rasch und eifrig
Ein glücklich trippelnd Tritt.

Drauf kommt zurück die Ruhe,
Ganz leise singt der Wind,
Trägt mit sich fort das Glucksen
Von dem verliebten Kind


Ein Schmetterling

Ein Schmetterling, ein Schmetterling,
- Ein leichtes, leichtsinniges Ding -
Flog unbekümmert in mein Haus,
Als kenn’ er sich schon lang drin aus.

Schaut’ neugierig zur Küche rein,
Nippt’ keck von meinem roten Wein,
Ließ nicht den Honig außer Acht,
‘Nen kleine Tropfen, welche Pracht,
Den er am Frühstückstisch entdeckt’,
Hatt’ mit Genuß er aufgeschleckt.
Dann flog im Zickzackkurs das Tier
Beschwingt ins ruhige Wohnrevier.

Auf einen Spiegel blieb er stehn,
Da konnt' er sich auf einmal sehn,
Und als er schaut’ in sein Gesicht,
War er verwirrt, erkannt’ sich nicht.

Das war ihm denn auch viel zu dumm,
Drum sah er sich noch weiter um,
So flatterte er itzt hernach,
Direkt nun in mein Schlafgemach.

Hier war es kühl und angenehm,
Der Falter macht’ es sich bequem,
Schlief auf mein’m Ruhekissen ein
Und träumt’ "berauscht" im Mondenschein.

Ich nahm Vorlieb in dieser Nacht
Mit einem Kissen, selbstgemacht;
Nur fand ich nicht die rechte Ruh’,
Doch dann dacht’ ich: "Hauptsache du."


Novemberrose

Verlassen stehn die Bänke nun
Am Sonnenhang im Park,
Und welke Blätter ringsumher,
Das Herbstlaub duftet stark.

Vergilbt ist längst die Blütenpracht,
Die uns der Sommer schenkt‘,
Und auch der Herbst inzwischen schon
An seinen Abschied denkt.

Da seh‘ ich eine Rose stehn,
Die letzte ihrer Art,
Novemberrose nenn‘ ich sie,
So schön und rein und zart.

Noch eine Nacht - bis Frostbeginn,
Verschenkt sie sich im Blühn,
Denn eh‘ sie sinkt ins eisig Grab,
Möcht ‘ sie vor Lust verglühn.

Ich ahne ihren heimlich‘ Wunsch,
Drum trag ich sie nach Haus,
Hier kann sie nun ganz ungestört
Die Liebe träumen aus.

* Alle Rechte liegen bei Brigitte Pulley-Grein.
Beitrag ändern/löschen


Seiten: Liebesgedichte | Liebesgedicht | Hochzeit | Weihnachten


Offene Plattform für Buchvorstellungen (Bücher, Zeitschriften, ...) von:
Dulzinea
Zeitschrift für Lyrik und Bild

copyright by www.Buecher-Zeitschriften.com 2004