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Leben und Tod
von Stefan Lamboury

Stefan Lamoury wurde 1982 im Ahauser Krankenhaus geboren, sein letztes Buch Leben und Tod erschien zuerst im Ebook Format und anschließend als gedrucktes Buch bei Books – on Demand. Schon während seines Studiums veröffentlichte er erste Kurzgeschichten in Zeitschriften und in diversen Ebook Verlagen. Darüber hinaus wurde das Buch von der Presse rezensiert.

So schwarz wie der Umschlag ist auch der Inhalt. Westmünsterland Zeitung am 09.05.2007

Stefan Lamboury zeigt mit seinem Werk Leben und Tod, dass er der neue Stern am Literaturhimmel ist. , sagt Mr Wong.

Leseprobe:

Es kam mit der Morgenpost: ein ganz normal aussehendes Paket in braunem Packpapier und verschnürt mit derber Doppelschnur. Es unterschied sich in nichts von den Tausenden anderer Pakete, wie sie die Postboten tagtäglich austragen. Mit diesem aber hatte es eine besondere Bewandtnis – eine ganz besondere. Das Paket erhielt keinen Absender, lediglich Karins Name und Adresse waren angeben.
Karin war Anfangs ein wenig verdutz, sie konnte sich keinen Reim darauf machen, wer ihr ein Paket schicken könnte? Sie holte ein Messer aus der Schublade und begann langsam die Schnur zu zertrennen. Nachdem die Schnur zertrennt war öffnete Karin aufgeregt das Frachtgut. Hastig klappte sie die Deckel zur Seite. Sie konnte vor Aufregung sogar ihren Herzschlag spüren. Im Inneren befand sich ein DINA4 Blatt, welches säuberlich zusammengefaltet war. Karin nahm den Zettel heraus, und faltete ihn auseinander. Auf dem Papier stand in roter Schrift:

Überraschung!

Sie legte den Zettel beiseite und sah hinein, doch was Karin erblickte versetzte sie in Entsetzen. In dem Paket befand sich eine tote Ratte. Karin hielt sich die Hand vor dem Mund, um einen Schrei zu unterdrücken, anschließend nahm sie das Paket wie auch den Zettel und warf alles in den Müll. Als Karin, wieder ins Haus ging, klingelte das Telefon.
Nachdem sie den Hörer abnahm, meldete sich am anderen Ende eine Stimme die sagte: „Warum wirfst du mein Geschenk in den Müll?“
Karin war nach dieser Nachricht ein paar Sekunden wie gelähmt, dann antwortete sie: „Wer sind Sie und was wollen Sie von mir? Ich werde die Polizei rufen.“
Karin hörte aber nur ein monotones Tuten am anderen Ende des Hörers. Sie legte auf und wählte ein paar Sekunden später die Nummer der Polizei.
Kurz darauf meldete sich auf der andren Seite eine Stimme die sagte: „Polizei Notruf was kann ich für Sie tun?“
„Karin Bauer mein Name, ich werde belästigt?“
„In wie fern werden Sie belästigt?“
„Ich habe heute ein anonymes Paket erhalten. Da- da drin befand sich eine tote Ratte mit einem Zettel auf dem Überraschung stand.“
„Hat Sie jemand angegriffen?“
„Nein aber nachdem ich das Päckchen wie auch die Ratte entsorgt hatte, bekam ich einen anonymen Anruf, irgendjemand beobachtet mich. Er hat mich gefragt warum ich sein Geschenk in den Müll geschmissen hätte?"
„Hat man Sie körperlich angegriffen?“
„Nein.“
„Dann können wir leider nichts unternehmen.“
„Bitte Sie müssen mir helfen, bitte schicken Sie mir ein paar Beamten vorbei.“
„Ohne eine konkrete Straftat, können wir Ihnen niemanden schicken.“
„Draußen läuft ein Verrückter rum und Sie wollen mir erzählen Sie können nichts unternehmen?“
„Solange keine Straftat vorliegt nein.“
„Vielen Dank für Ihre Hilfe und dann heißt es immer die Polizei dein Freund und Helfer.“
Mit diesen Worten knallte Karin den Hörer auf.
Am nächsten Morgen erhielt sie erneute ein Paket ohne Absender. Wieder öffnete Karin langsam mit einem Messer das Paket, auch in diesem befand sich ein weißer Zettel. Auf diesem stand:

Deine Zeit läuft ab.

Die Nachricht ließ Karin das Blut in den Adern gefrieren. Unter dem Zettel befand sich eine Puppe, die aussah wie sie selbst. Man hatte der Puppe die Haare abgeschnitten und das Gesicht war anscheinend vom einem Messer oder ähnliches völlig entstellt worden. Ein Auge war ausgestochen worden. Karin nahm die Sachen und warf sie in Müll. Einen Augenblick später klingelte erneut das Telefon. Als sie den Hörer abnahm, meldete sich eine Stimme die sagte:
„Warum wirfst du mein Geschenk in den Müll? Dafür wirst du bezahlen.“

ISBN. 978-3-8370-0974-3,
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