Blaubeermond
von Kathrin Meyerhuber
Das in die Welt geworfene Ich ist das Thema fast aller Gedichte dieser und schon vergangener Zeit.
Spannend wird es, wenn dieses Kräfteverhältnis nicht nur behauptet, sondern genauer ausgeleuchtet wird. Kathrin Meyerhuber unternimmt in ihren Gedichten den Versuch des "ungesicherten Abstiegs", sich in dieser Welt "der Städte Geschrei" zu finden, zu halten: "Ein kleines Krümchen bin ich im Welteneinerlei". Das "zarte Mimosengewächs" ICH will ... nicht "in äußeren Anlässen" aufgelöst werden. Es fürchtet die Einsamkeit "niemand ruft mich" und sucht sie doch, um die eigene Welt zu entfalten ... es ist kein Leben im Gestern, das die Lyrikerin in ihren Gedichten beschwört, vielmehr die Sehnsucht nach Leben an sich, dem "Geheimnis Leben zum Anfassen nah".
(aus dem Nachwort von Simone Trieder) |
 |
Seiten: Liebesgedichte |
Liebes Gedichte
|
Hochzeit | Weihnachten
Offene
Plattform für Buchvorstellungen (Bücher, Zeitschriften, ...) von:
Dulzinea
Zeitschrift für Lyrik und Bild
copyright by www.Buecher-Zeitschriften.com 2004
|